Regelungen des MBK zur Lernbegleitung im „Lernen von zuhause“ und zur Leistungsbewertung

Sehr geehrte Eltern, liebe Schülerinnen und Schüler,

das Ministerium für Bildung und Kultur hat in einem Rundschreiben vom 01.02.2021 Regelungen zum sog. Onlineunterricht und zur Leistungsbewertung mitgeteilt. In einem entsprechenden  Elternschreiben werden diese Regelungen auch Ihnen und Euch kommuniziert.

Die Schulen erhalten durch diese Regelungen die Möglichkeit, auch im Distanzunterricht erbrachte Leistungen mit pädagogischem Augenmaß einzufordern und zu bewerten. Schriftliche Arbeiten sind aber nach wie vor nur nach vorhergehender Präsenzphase und in der Schule möglich.

Die bereits von mir Mitte Januar mitgeteilten Regelungen zur Teilnahmepflicht an Videokonferenzen und zum Verhalten in Videokonferenzen werden durch das Rundschreiben bestätigt:

Videokonferenzen sind ein Bestandteil des Fernunterrichts. Sie sind somit eine schulische Pflichtveranstaltung mit Anwesenheitspflicht. Folglich muss das Versäumen einer Videokonferenz entschuldigt werden. Hierbei gilt ab kommender Woche folgende Regelung:

  1. Die Entschuldigung erfolgt durch die Erziehungsberechtigten mit Unterschrift durch Abgabe der gescannten oder fotografierten Entschuldigung auf OSS im Kursraum der zuständigen Klassenleitung.
  2. Sollte eine Konferenz durch ein technisches Problem versäumt worden sein, so ist dies in der Entschuldigung als Entschuldigungsgrund anzugeben. Die versäumte Video-Stunde wird dann nicht als Fehlzeit gewertet.

Eine Videokonferenz muss in gleichem Maße ein geschützter Raum sein, wie dies auch ein Klassenraum ist. Wenn Teilnehmende an Videokonferenzen berechtigte Befürchtung haben müssen, dass ihre Kamerabilder gefilmt, aufgezeichnet oder sogar über ein parallel laufendes Streaming von anderen Personen, die nicht zu der Lerngruppe gehören, mitverfolgt werden können, ist dieser Schutz nicht mehr gegeben.

 

In dem Rundschreiben wird zwar betont, dass der Einstieg in den Präsenzunterricht so schnell wie möglich und vertretbar erfolgen soll. Vor dem Hintergrund der auftretenden Mutationen des Corona-Virus ist aber nicht auszuschließen, dass Einschränkungen noch über den 22.02.2021 hinaus bestehen werden. Daher schaffen die getroffenen Regelungen für den Fall eines längeren Aussetzens der Präsenzpflicht eine gewisse Handlungssicherheit.

Sorge bereitet uns in der Lehrerschaft und Schulleitung die Tatsache, dass einigen Schülerinnen und Schülern während der Zeit der Onlinebeschulung aufgrund schlechter technischer Voraussetzungen oder einer wenig lernförderlichen Arbeitsplatzsituation zu Hause teils gravierende Nachteile entstehen könnten. Seitens der Schule besteht die Möglichkeit der Betreuung vor Ort und der technischen, teilweise auch fachlichen Unterstützung. Ich kann Sie als Eltern nur ermuntern, dieses Angebot im Bedarfsfalle anzunehmen und Ihr Kind zum Betreuungsangebot anzumelden.

Ich drücke Ihnen, Euch und uns die Daumen, dass wir in Kürze wieder einen ersten Schritt zurück in die neue Normalität wagen dürfen.

Bleiben Sie und bleibt Ihr bitte gesund!