Robert-Schuman-Gymnasium gewinnt ersten Preis bei bundesweitem Yad-Vashem-Wettbewerb

Bundesweite Anerkennung für die Erinnerungsarbeit am Robert-Schuman-Gymnasium: Das Projekt „Spots of Light – Frauenbiographien im Holocaust als Teil schulischer Erinnerungskultur“ wurde mit dem 1. Preis des Wettbewerbs der deutschen Yad-Vashem-Partnerschulen ausgezeichnet. Die Preisverleihung fand im Rahmen des Yad-Vashem-Partnertreffens im Haus der Wannseekonferenz in Berlin statt. Der Preis ist mit 1.000 Euro dotiert. Das Robert-Schuman-Gymnasium ist die einzige Yad-Vashem-Partnerschule im Saarland.

Stellvertretend für die mehr als 40 Schülerinnen und Schüler umfassende Projektgruppe nahmen einige Schülerinnen und Schüler nun die Urkunde in Saarlouis entgegen.

Im Rahmen des Projekts beschäftigten sich Schülerinnen und Schüler der Klassenstufen 7 bis 12 mit den Lebensgeschichten von Frauen während des Holocaust. Im Mittelpunkt standen Fragen nach Mut, Solidarität und Handlungsmöglichkeiten unter den Bedingungen nationalsozialistischer Verfolgung. Dabei wurden sowohl internationale Biographien als auch regionale Bezüge und die Geschichte jüdischer Schülerinnen des Robert-Schuman-Gymnasiums erforscht. Die Ergebnisse wurden in Ausstellungsbeiträgen sowie Audio- und Videoprojekten dokumentiert und werden dauerhaft im schulischen „Gang der Erinnerung“ präsentiert.

Betreut wurde das Projekt von Claudia Schmidt, Britta Lahnstein und Barbara Bellmann. Die Auszeichnung würdigt das besondere Engagement der Schülerinnen und Schüler für eine lebendige Erinnerungskultur und die intensive Auseinandersetzung mit der Geschichte des Holocaust.