Anlässlich des Internationalen Holocaust-Gedenktages wurde am Robert-Schuman-Gymnasium die Ausstellung „Lichter im Dunkeln – Frauen während des Holocaust“ eröffnet. Die Ausstellung wurde den Schulen des Partnerschulnetzwerks der ISHS Yad Vashem exklusiv zur Verfügung gestellt und ist bis zum israelischen Gedenktag für die Opfer der Shoah, Jom haSho’a, der in diesem Jahr auf den 14. April fällt, zu sehen.
Die insgesamt 29 Ausstellungstafeln wurden an der Außenwand des Bistros im Durchgang zwischen den Gebäuden B und C installiert. In diesem bewusst als „Gang der Erinnerung“ gestalteten Raum eröffnet sich die Möglichkeit, sich intensiv mit den Inhalten der Ausstellung auseinanderzusetzen.
Im Anschluss an die Eröffnung und nach einem Videogrußwort aus Yad Vashem fand ein kurzes Gedenken an die Opfer des Holocaust statt. Danach reinigten drei Projektgruppen Stolpersteine in der Saarlouiser Innenstadt, darunter auch die Stolpersteine der Familie Loewy (Eltern und Schwester von Esther Bejarano), für die das Robert-Schuman-Gymnasium die Patenschaft übernommen hat.
In der weiteren Arbeit setzten sich die Schülerinnen und Schüler vertiefend mit der vielschichtigen Thematik der Ausstellung auseinander und suchten nach weiteren Beispielen dafür, wie Frauen im Holocaust zu „Lichtern im Dunkeln“ wurden, indem sie ihre – oft nur begrenzten – Handlungsspielräume für Menschlichkeit und Mitgefühl nutzten.











